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Funknetzwerker haben neues Zentrum im Hochland

Von Dirk Wurzel in Sächsische Zeitung vom 07.02.2009

Schönfeld. Die schnellen Surfer im Internet treffen sich jetzt in ihrem Vereinsraum an der Borsbergstraße.

Matthias Untisz leitet die Schönfelder Ortsgruppe des Fördervereins Bürgernetzwerk. Im neuen Vereinstreff zeigt er die moderne Technik.
Matthias Untisz leitet die Schönfelder Ortsgruppe des Fördervereins Bürgernetzwerk. Im neuen Vereinstreff zeigt er die moderne Technik.

Die Schönfelder Ortsgruppe des Fördervereins Bürgernetz Dresden (FBN) hat jetzt ein neues Vereinszimmer. Dieses ist nicht nur mit moderner Technik eingerichtet. Es gibt sogar eine Bar, denn der Treff war früher eine Schankwirtschaft. Acht Wochen waren die "Schnellen Hochlandsurfer" aktiv und haben den Innenraum der ehemaligen Schänke wieder auf Vordermann gebracht.

Diese stand zwei Jahre lang leer und sei dadurch ziemlich heruntergekommen gewesen, sagt Matthias Untisz, der die Schönfelder Ortsgruppe des FBN leitet. „In einem Jahr ist viel passiert", sagt er. Sechs Antennen funken derzeit Daten, sodass jeder Schönefelder schnell mit dem Internet arbeiten könnte. Das Hochland ist ein schwarzer DSL-Fleck. Darum hat sich Untisz um eine Alternative gekümmert. Diese heißt W-Lan. Auf deutsch: kabelloses Netzwerk.

Aus der Dresdner Südvorstadt sendet eine Anlage den Datenstrom zur Antenne auf dem Kirchturm in Schönfeld. "Die Station verteilt das Signal auf die sechs einzelnen Zugangspunkte", erläutert Untisz. Für das Hochland-Funknetz brauchen die Nutzer nur einen sogenannten W-Lan-Router. Und sie müssen in den FBN eintreten. Das kostet einmalig 90 Euro und dann zehn Euro im Monat. Schließlich muss die Technik bezahlt und auf dem neusten Stand gehalten werden. Die sechs Zugangspunkte schlugen mit 3 000 Euro zu Buche.

Außerdem soll das Netz expandieren: "In diesem Jahr wollen wir es auf Reitzendorf ausdehnen", sagt Untisz.